Grundlage unserer gesamttherapeutischen Arbeit ist das geisteswissenschaftlich-anthroposophische Menschenbild, die Betrachtung des Menschen nach Leib, Seele und Geist und die da heraus entwickelte Sozial-Therapie, welche die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse gleichberechtigt mit einbezieht. Aus diesem Hintergrund steht der Mensch im Mittelpunkt, er ist das Maß des Gesamtgeschehens. Sozial-Therapie als Therapieform geht auf den „ganzen Menschen“ ein, bezieht sich in seinem Ansatz auf das Ich, stärkt die gesunden Anteile des Menschen und befähigt ihn dadurch, seine Besonderheiten (Störungen, Krankheiten und Behinderungen) besser bearbeiten zu können und/oder besser mit ihnen leben zu können

 

In unserer Arbeit,  ist Beziehung wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches sozial-therapeutisches Handeln.

 

Aufnahme bei uns finden Kinder und Jugendliche mit:

a) Störungen im Bereich Intelligenz, dem Arbeits- und leistungsverhalten

b) Störungen im Umfeld jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder

c) Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit Psychotropen Substanzen

d) Weitere Störungen im kindes- und Jugendalter nach ICD 10

e) Verhaltens- und emotionale Störungen

f) Persönlichkeitsentwicklungsstörungen

g) Milieu- und Sozialschädigungen

 

Es sind Menschen, die aufgrund ihrer Störungen auf ein speziell beschützendes und förderndes Umfeld angewiesen sind und die mittelfristig und längerfristig betreut werden müssen. Aufgenommen werden in der Regel Kinder und Jugendliche, die zwischen 8 und 16 Jahre alt sind. Rechtsgrundlage bildet der §27 in Verbindung mit §34, §35a, §41 SGB VIII.